Eisler/Prokoll I - Migizko in Moskau, Breitkreiz, Kryshak, Zilcher, Bennent, Antonenko in Berlin
Eisler/Prokoll I - Migizko in Moskau, Kryshak, Zilcher, Breitkreiz in Berlin
Eisler/Prokoll I - Breitkreiz, Zilcher in Berlin, Chor in Moskau
Eisler/Prokoll I - Iwan Sacharow, Angelina Warganowa (Gebärdenchor), Migizko in Moskau
Eisler/Prokoll I - Choristinnen in Moskau, Antonenko, Aidu in Berlin
Eisler/Prokoll I - Kryshak, Breitkreiz, Zilcher, Antonenko in Berlin, Migizko, Armirow, Gebärdenchor in Moskau

EISLER / PROKOLL I

Gleichzeitig live in Berlin und Moskau

Regie

Fabiane Kemmann

Musikalische Leitung

Peter Aidu

Dirigenten

Ekaterina Antonenko, Andrej Kotow

Mit

Almut Zilcher, Margarita Breitkreiz, David Bennent, James Kryshak, Ekaterina Migizko

Klavier

Peter Aidu, Fjodor Armirow

Chöre

Professionalle Chöre: Synagogal Ensemble (Berlin), Ensemble Sirin, Intrada, Gebärdenchor Uteatr (Moskau)
Laienchöre: Lysius Chor, Refugio Chor, Erich Fried Chor (Berlin), Kammerchor „CARPE DIEM” der Nationalen Forschungsuniversität für Kernenergie „MIFI” Chor der Moskauer Pädagogischen Universität, Chor der staatlichen Universität für Ökonomie (Moskau)

Texte

Alexander Blok, Wladimir Mayakowski, Bertolt Brecht, Sergej Tretjakow u.a.

Übersetzung

Fabiane Kemmann

Musikalische Textbearbeitung

Arno Waschk

Dramaturgie

Satchel Reemtsma

Produktionsleitung

Isabel Aguirre, Tatjana Shepatowa

Projektmanagment

Daria Leduck, Tatjana Shepatowa

Assistenz

Daniela Kiesewetter, Denis Merkulow

Gleichzeitig live in Berlin und Moskau

Eisler/Prokoll I - Migizko in Moskau, Breitkreiz, Kryshak, Zilcher, Bennent, Antonenko in Berlin
Die Bühnenräume von zwei Theatern in Berlin und Moskau öffnen sich ins jeweils andere Land - zu einer "zweiländrigen Bühne". Auf ihr treten mehr als 200 ChoristInnen, SchauspielerInnen und MusikerInnen via Livestream in Berlin und Moskau gleichzeitig auf. Sie bringen ein grenzübergreifendes Kaleidoskop von Stimmen der russischen und deutschen Avantgarden der 1920er Jahre auf die Bühne und hinterfragen die Texte kritisch neu für heute.
“Es waren besonders zwei Aspekte, die ich sehr bemerkenswert fand. Zum einen der so massive Einsatz von Chören in zwei Städten – zusammen mit den Schauspielerinnen –, der ja nicht allein das Kollektive der Handlung meint und trägt, sondern auch den grausamen Inhalt verfremdet. Dies ist eine Linie, die mit Andrzej Wirths New Yorker Inszenierung von 1970 begann – der mit jungen Tänzerinnen einen ganz ähnlichen Effekt der ästhetischen Spannung (gegen den ideologischen Inhalt) damals entdeckte. Das war hier noch mehr auf der musikalischen Ebene der Chöre zu erleben. Zum anderen war die Konfrontation mit den Texten aus dem „Pfad des Oktober“ etwas Neuartiges – ein Kaleidoskop russischer Stimmen, die zum Teil das Chaos heraufziehen sahen, wenn auch in ihrer Zeit immer noch mit Hoffnung.“ Thomas Irmer, Magazin der Internationalen Brecht Gesellschaft, 2023
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